Zecken Invasion Hyalomma-Zecke

Residenzgarten® “ Parasiten außer Kontrolle “ Leseprobe –  Zecken, Flöhe, Würmer und Co. … Parasitenratgeber – erscheint in Kürze

Parasiten außer Rand und Band

Parasitenbefall durch Zecken

ist für Hunde und Menschen gefährlich.

Zecken können nicht nur FSME – Borreliose usw. übertragen, 

es gibt weitere Zecken Arten, die Menschen und Tiere mit lebensgefährlichen Viren und Bakterien

infizieren können.

Residenzgarten ® Parasiten ausser Rand und Band Ratgeber Leseprobe Zecken, Würmer, Flöhe... Besuchen Sie www.RESIDENZGARTEN.deAktuell ist die Hyalomma Zecke,

die häufig aus asiatischen Ländern wie z.B. Thailand und China 
als Souvenier von Touristen mitgebracht wird,
aus gutem Grund gefürchtet:

 

Hyalomma-Zecke

Die Hyalomma-Zecke ist eine sogenannte Jagdzecke. Sie kann mit ihren Augen ihr Ziel aufspüren und über eine Distanz von 100 Metern verfolgen.

Obwohl sie fünfmal größer ist als die in Mitteleuropa heimische Zecke, der Gemeine Holzbock, ist sie auch sehr schnell.

Neben ihrer Größe erkennt man die anhand der auffällig gestreiften Beine.

Die Hyalomma-Zecke

ist in Asien und Afrika heimisch, vor allem in trockenen und halbtrockenen Gebieten. Sie kommt auch in der Türkei, im Kosovo und Teilen Spaniens vor.

Allgemein werden zwei Möglichkeiten vermutet,

wie die Zecke nach Deutschland kommen kann:

Touristen bringen die Zecken ohne es zu merken mit nach Deutschland; in der Kleidung, in exotischen Souveniers, mitunter sogar am eigenen Körper.

Eine weitere Möglichkeit sind Zugvögel. Die Zecke hängt sich an die Zugvögel, die zur warmen Jahreszeit zurück nach Deutschland kommen. Wenn sie sich häutet, fällt sie von ihrem Wirt ab. Normalerweise stirbt sie anschließend, wenn es nicht warm genug ist. Die hohen Temperaturen der vergangenen Sommer begünstigten jedoch die Ausbreitung des Neuankömmlings.

Die Hyalomma-Zecke überträgt schwere Krankheiten.

Die bisher in Deutschland identifizierten Arten enthalten ein Bakterium, das Fleckfieber auslösen kann. Fleckfieber, auch Rickettsiose genannt, lässt sich mit Antibiotika behandeln. Menschen und Tiere sind gleichermaßen anfällig für das Fleckfieber.

Anfang Dezember 2018 wurde eine dieser Zecken von einer Pferdebesitzern entdeckt und gemeldet. Die Zecke hatte sich am Schweif des Pferdes vollgesogen. Pferde scheinen eine der bevorzugten Ziele zu sein, was jedoch auch daran liegen könnte, dass die Menschen, welche die Zecke einschleppen, mit Hunden und Pferden Umgang pflegen.

Allgemein bevorzugen die Hyalomma große Säugetiere, wozu auch der Mensch zählt.

Aus den tropischen Gegenden ist ebenfalls bekannt, dass die Zecke auch das Krim-Kongo-Fieber auslösen können. Dieses Fieber bewirkt neben Fieber auch großflächige innere Blutungen an Armen und Beinen.

In Deutschland können Zecken zur Forschung ins Labor geschickt werden.

Aufruf zur Einsendung Hyalomma-Zecke: zecken.uni-hohenheim.de